Staatsministerin Ulrike Scharf zu Besuch im Test.Labor Barrierefreiheit des ChancenWerks
Am Donnerstag, den 16. April 2026, hatten wir besonderen Besuch: Staatsministerin Ulrike Scharf vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) war im Testlabor.Barrierefreiheit im Pfennigparade ChancenWerk.
Im Rahmen ihres Besuchs überreichte sie der Stiftung Pfennigparade das Signet „Bayern barrierefrei“. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Freistaat Bayern unser Engagement für mehr Barrierefreiheit im Alltag von Menschen mit Behinderung.


Frau Scharf hat deutlich gemacht, wie wichtig ihr dieses Thema Barrierefreiheit persönlich ist. Sie erzählte, dass Carsten Linnemann sie drei Mal angerufen hat, um nachzufragen, ob ihr die Erhöhung der Ausgleichsabgabe wirklich so wichtig sei. Jedes Mal hat sie ihm bestätigt: Ja, sie ist wichtig – damit Betriebe mehr Verantwortung für inklusive Beschäftigung übernehmen.
Sehr klar hat sich die Staatsministerin auch für den Erhalt und die Bedeutung von Werkstätten ausgesprochen. Ihre Worte waren: Wer sich gegen Werkstätten ausspricht, hat noch nie eine Werkstatt von innen gesehen. Damit hat sie die Arbeit in unseren Werkstätten und den Beitrag für Teilhabe und Beschäftigung deutlich hervorgehoben.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die digitale Barrierefreiheit. Gemeinsam mit Josef Plötz, den sie bereits aus dem Projekt mit Google vom letzten Jahr kennt, hat sie sich verschiedene Webseiten angesehen. Anhand dieser Beispiele wurden wichtige Aspekte der digitalen Barrierefreiheit gezeigt – zum Beispiel, wie Seiten aufgebaut sein müssen, damit sie für alle gut nutzbar sind. Frau Scharf nahm sich dafür viel Zeit und zeigte großes Interesse.
Das Signet „Bayern barrierefrei“ ist ein Zeichen: Wir sind auf dem richtigen Weg – und wir machen weiter. Barrierefreiheit, ob vor Ort oder digital, bleibt ein wichtiges Ziel für die ganze Stiftung Pfennigparade.


